Aktuelles

Dauerhafte Impfaktionen (DIA) ab 03. Dezember in Bammental 

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das zusammen mit der Uniklinik Heidelberg die Mobilen Impfteams in der Region koordiniert, bietet ab 3. Dezember in Bammental an drei Öffnungstagen pro Woche jeweils von 8.30 bis 18 Uhr 200 Impfungen an.

Wer dabei sein will, der muss sich über die Website https://c19.rhein-neckar-kreis.de/impftermin für einen Termin in Bammental registrieren. Die Impftermine finden im Foyer der Elsenzhalle (Vertusplatz 1, 69245 Bammental) statt.

Anmeldung: https://c19.rhein-neckar-kreis.de/impftermin

Weitere Informationen: https://www.rhein-neckar-kreis.de/start/aktuelles/

AUSGEBUCHT | BioNTech-Impfaktion am Samstag, den 04. Dezember 2021

Liebe Patientinnen und Patienten,

Dank der Unterstützung unserer beiden Apotheken konnten wir noch eine größere Anzahl BioNTech-Impfdosen (Comirnaty von BioNTech/Pfizer) bestellen und werden deshalb am Samstag, den 04. Dezember 2021 von 08:00 bis voraussichtlich ca. 12:00 Uhr einen Impftag mit Erst- und Booster-Impfungen anbieten.

Bei uns kommt grundsätzlich jeder nach vorheriger Anmeldung (!) für eine Booster-Impfung in Frage, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

1. Sie haben sich vor dem 03.12.21 bei uns in der Praxis mit Versichertenkarte bzw. Ausweiss vorgestellt und
registriert.

2. Es liegt uns vor dem 03.12.21 eine unterschriebene Einverständniserklärung vor, die wir Ihnen bei der Registrierung aushändigen

3. Grundimmunisierung mit den Impfstoffen der Firmen BioNTech, AstraZeneca oder Moderna (der zeitliche Abstand zur Zweitimpfung liegt mindestens 5 Monate zurück)

oder

Grundimmunisierung mit dem Impfstoff der Firma Johnson & Johnson (der zeitliche Abstand zur Zweitimpfung liegt mindestens 4 Wochen zurück).

Bitte melden Sie sich zwingend über die Rufnummer 06223 5130 an.

Am Impftag bitte pünktlich und mit Impfausweis kommen. Bei Verspätung wird die Impfung an andere abgegeben und es gibt keinen Ersatztermin. Die Erstgeimpften werden am 27.12.21 zum 2. Mal geimpft und die Uhrzeit wird bei der Registrierung mitgeteilt.

Dr. med. Liane Wirth
und Praxisteam

Corona-Impf-Tag (J&J) am 22. Juli 2021

Liebe Patientinnen und Patienten,

am Donnerstag, den 22. Juli 2021 bieten wir nochmals von 14 bis 17:00 Uhr Impfungen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson für alle an. Bei diesem Impfstoff muss nur eine Dosis gegeben werden, eine 2. Impfung ist nicht notwendig.

Die STIKO empfiehlt ihn für Menschen ab 60 Jahren, er kann auf Wunsch und bei fehlenden Risikofaktoren aber bei allen Personen über 18 Jahren genutzt werden. In dem Aufklärungsbogen zu Vektorimpfstoffen weiter unten können Sie sich hierzu informieren.

Sie können unter der Telefonnummer 06223 5130 Ihren Termin vereinbaren.

Bringen Sie zum Termin bitte den ausgefüllten Aufklärungsbogen, den Impfpass und die Versichertenkarte mit.

Dr. med. Liane Wirth
und Praxisteam

PDF-Dateien:

mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer:
Aufklärungsmerkblatt [PDF-Datei]
Anamnese-/Einwilligungsbogen [PDF-Datei]

Vektor-Impfstoff von AstraZeneca
und Johnson & Johnson:
Aufklärungsmerkblatt [PDF-Datei]
Anamnese-/Einwilligungsbogen [PDF-Datei]

Wir machen Sommerpause

Liebe Patientinnen und Patienten,

unsere Praxis ist von Montag, den 02. August bis Freitag, den 20. August 2021 geschlossen. Ab Montag den 23. August sind wir wieder zu den gewohnten Zeiten für Sie da.

Unsere Vertretung in dieser Zeit übernehmen die Praxen Dr. Weinmann, Hauptstraße 47, Bammental (Tel.: 06223 5959) und Dr. Hörner-Fusco, Pfarrgasse 24, Gaiberg (Tel.: 06223 95250).

Bleiben Sie gesund!

Dr. med. Liane Wirth
und Praxisteam

Linktipps:

Impftermine online buchen
Impftermine bei ‚Sofort Impfen‘

Corona-Schutzimpfung online buchen
Impfterminservice der KBV

Rhein-Neckar Zeitung (RNZ)
Sonderseiten zur Corona-Lage in der Region

Corona-Schutzimpfung in unserer Praxis [Stand: 14.04.]

Liebe Patientinnen und Patienten,

am 12. April haben wir in unserer Praxis mit den Corona-Schutzimpfungen begonnen. Da aktuell nur sehr wenig Impfstoff zur Verfügung steht, ist eine strenge Impfreihenfolge vorgesehen. Diese ist durch die Corona-Impfverordnung gesetzlich vorgeschrieben und wird von uns eingehalten.

Wir haben bereits alle über 80-jährigen Pflegebedürftigen aus unserer Patientenkartei geimpft, die noch kein Impfzentrum aufsuchen konnten.

Leider wird uns nur sehr kurzfristig mitgeteilt, welcher Impfstoff und in welcher Menge geliefert wird. Genaue Planungen sind daher schwierig und wir bitten alle Patienten für kurzfristige Änderungen um ihr Verständnis. Nur gemeinsam können wir diese Krise meistern.

Sie können sich gerne telefonisch auf unsere Impfwarteliste setzen lassen. Wir werden aktiv auf die dort gemeldeten Patienten zugehen, wenn uns bekannt ist, wie groß die nächste Lieferung sein wird, um dann genaue Impftermine zu vereinbaren.

Wenn Sie einen Impftermin erhalten haben, dann bringen Sie bitte das Aufklärungsmerkblatt und den Einwilligungsbogen für den passenden Impfstoff fertig ausgefüllt und unterschrieben zum Termin mit. Welcher Impfstoff zur Verfügung steht, erfahren Sie bereits bei der Terminvereinbarung.

Die entsprechenden Links zu den PDF-Dokumenten finden Sie nebenstehend.

Wenn sie keinen Drucker haben, dann können Sie die auszufüllenden Dokumente spätestens am Vortag der Impfung in unserer Praxis abholen. Ein erstmaliges Lesen der Unterlagen am Impftermin würde unsere aufwendige Terminplanung zu sehr durcheinanderbringen.

Selbstverständlich können Sie am Impftermin noch offene Fragen bei Bedarf in einem persönlichen Gespräch klären.

Danke für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit!

Dr. med. Liane Wirth
und Praxisteam

Dateien herunterladen:

mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer:
Aufklärungsmerkblatt [PDF-Datei]
Anamnese-/Einwilligungsbogen [PDF-Datei]

Vektor-Impfstoff von AstraZeneca:
Aufklärungsmerkblatt [PDF-Datei]
Anamnese-/Einwilligungsbogen [PDF-Datei]

 

Wir machen Osterpause

Liebe Patientinnen und Patienten,

unsere Praxis ist von Freitag, den 26. März bis einschließlich Freitag, den 9. April 2021 geschlossen.

Ab Montag, den 12. April sind wir wieder zu den gewohnten Zeiten für Sie da.

Unsere Vertretung in dieser Zeit übernehmen die Praxen

  • Dr. Weinmann (Tel.: 06223 5959) und
  • Dr. Khawaled (Tel.: 06223 5027).

Bleiben Sie gesund!

Dr. med. Liane Wirth
und Praxisteam

Linktipps:

Corona-Schutzimpfung online buchen
Impfterminservice der KBV

Rhein-Neckar Zeitung (RNZ)
Sonderseiten zur Corona-Lage in der Region

 

Impfaufruf [Stand: 19.02.]

Liebe Patientinnen und Patienten,

ich habe Anfang dieser Woche im Rahmen meiner Tätigkeit in unserer Corona-Schwerpunktpraxis die erste der beiden Corona-Schutzimpfungen erhalten.

Durch diese Impfung schützt man nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Daher will ich bei Ihnen dafür werben, sich ebenfalls gegen das Corona-Virus impfen zu lassen, denn Impfungen verhindern die Ausbreitung des Virus und sind ein wichtiger Teil des Weges aus der Pandemie. Nicht zuletzt schützen wir damit auch diejenigen vor Corona-Infektion und schweren (Folge-) Erkrankungen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können.

Natürlich werden die Impfstoffe nicht für alle gleich schnell verfügbar sein, aber wer sich jetzt bereits impfen lassen kann, weil er zu einer bestimmten Risikogruppe gehört, der sollte dies – nach Abwägung aller individuellen Risiken – so bald wie möglich tun. Nur so tragen wir alle gemeinsam zur Vermeidung weiterer Lockdowns und zur schnellstmöglichen Eindämmung der Pandemie bei.

Impftermine können in Baden-Württemberg nicht nur über die Rufnummer 116117 telefonisch gebucht werden, sondern auch über die Internetseiten http://www.116117.de und https://www.impfterminservice.de. Bei der Rufnummer 116117 bestehen je nach Tageszeit weiterhin Wartezeiten.

Wenn sie weitere Informationen benötigen, dann wenden Sie sich im Rahmen der Öffnungszeiten gerne an unsere  Corona-Schwerpunktpraxis und beachten Sie die weiteren Beiträge auf dieser Internetseite.

Bleiben Sie gesund!

Dr. med. Liane Wirth
und Praxisteam

Linktipps:

Fragen & Antworten zur Impfung
Sozialministerium Baden-Württemberg

Corona-Schutzimpfung online buchen
Impfterminservice der KBV

Coronavirus-Schutzverordnung
Bundesministerium für Gesundheit

Corona-Schwerpunktpraxis

Liebe Patienten,

bei akuten Infekten der Atemwege und Verdacht auf eine Corona-Infektion sind Sie nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung (Tel.: 06223 5130) in unserer Corona-Sprechstunde im Coronamobil vor unserer Praxis herzlich willkommen.

Bei Symptomen und zur Kontaktverfolgung bzw. Testung mit Berechtigungsschein führen wir ausschließlich PCR-Tests durch.

Aus Kapazitätsgründen können wir PCR-Tests für private Zwecke (z.B. für Reiserückkehrer) und Hausbesuche nur noch für Patienten unserer Praxis anbieten. Wenden Sie sich also bei Bedarf bitte an Ihren Hausarzt.

Sogenannte Corona-Schnelltests zum Nachweis einer akuten SARS-CoV-2 Infektion können wir Ihnen ab sofort als Privatleistung zum Preis von 58,31 € anbieten. Das Testergebnis erhalten Sie bereits nach 15 Minuten.

Dr. med. Liane Wirth
und Praxisteam

Anmeldung zur Corona-Schutzimpfung

Liebe Patienten,

bitte beachten Sie:

Impfberechtigte Patienten (Personen, die gemäß der Coronavirus-Schutzverordnung des Bundes impfberechtigt sind) werden aktuell nicht zu einer Impfung aufgefordert oder über diese benachrichtigt.

Termine können nicht nur über die Rufnummer 116117 telefonisch gebucht werden, sondern insbesondere auch über die Internetseiten http://www.116117.de und https://www.impfterminservice.de. Vor allem bei der Rufnummer 116117 bestehen derzeit lange Wartezeiten.

Wenn Sie sich für eine Impfung angemeldet haben, dann nehmen Sie zum Impftermin bitte unbedingt ihr Impfbuch, Ihren Personalausweis und die Versichertenkarte der Krankenkasse mit. Das erspart Ihnen in den jeweiligen Impfzentren in Heidelberg und Mannheim erhebliche Wartezeit.

Aktuell werden ausschließlich Personen ab 80 Jahren und Bewohner/Beschäftigte der Pflegeheime geimpft. Da nur die Pflegeheime bzw. stationären Einrichtungen von mobilen Impfteams angefahren werden, müssen alle ambulant betreuten Pflegebedürftigen einen individuellen Termin in einem Impfzentrum vereinbaren.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Homepage des Sozialministeriums.

Dr. med. Liane Wirth
und Praxisteam

Linktipps:

Fragen & Antworten zur Impfung
Sozialministerium Baden-Württemberg

Corona-Schutzimpfung online buchen
Impfterminservice der KBV

Coronavirus-Schutzverordnung
Bundesministerium für Gesundheit

Öffnungszeiten über den Jahreswechsel 2020/21

Liebe Patientinnen und Patienten,

unsere Praxis ist von Montag, den 21. Dezember bis einschließlich Donnerstag, den 24. Dezember 2020 geschlossen. Unsere Vertretung in dieser Zeit übernehmen die Praxen Dr. Weinmann und Dr. Khawaled in Bammental.

Am Montag, den 28. Dezember, Dienstag, den 29. Dezember und am Mittwoch, den 30. Dezember sind wir zu den gewohnten Zeiten für Sie da.

Am Donnerstag, den 31. Dezember bleibt die Praxis geschlossen.

Den ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie unter der Rufnummer 116 117. In dringenden Notfällen wählen Sie bitte die Nummer des Rettungsdienstes 112.

Ab Montag, den 04. Januar 2021 sind wir wieder zu den gewohnten Zeiten für Sie da.

Wir wünschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2021!

Dr. med. Liane Wirth
und Praxisteam

Linktipps:

Rhein-Neckar Zeitung (RNZ)
Sonderseiten zur Corona-Lage in der Region

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Corona-Podcast: Alle Folgen in der Übersicht (NDR Info)
NDR Info befragt Professor Christian Drosten

Liebe Patientinnen und Patienten,

anhand des Beispiels einer meiner Angestellten haben sich meine Vermutungen leider bestätigt.

Wenn man bei einem Infizierten einen Nasen-Rachenabstrich vor Symptombeginn durchführt, dann ist die Wahrscheinlichkeit vermutlich höher, eine Infektion zu diagnostizieren, als direkt nach dem Erkrankungsausbruch. Als wir diese Woche meine Angestellte erneut zur Autosprechstunde einbestellt haben, konnte man die Erkrankungserscheinungen bereits deutlich sehen und die Symptome waren ebenfalls offensichtlich. Der aktuelle Nasen-Rachenabstrich ist bei ihr jedoch negativ ausgefallen!

Zusammengefasst:

Woche 1: komplettes Team auf Covid negativ getestet 

Woche 2: Lebenspartner von Angestellter erkrankt – Lebenspartner negativ getestet, Angestellte positiv, Restteam negativ

Woche 3: Symptomausbruch bei der Angestellten, klinisch gut sichtbar, dennoch ist der Abstrich negativ. Das Restteam bleibt durch unsere rechtzeitige Reaktion negativ.

Ich möchte folgendes diagnostisches Vorgehen empfehlen:

Bei allen medizinischen Einrichtungen empfehle ich in regelmäßigen Abständen Abstrichentnahmen aller Angestellten, um eine Infektion im Team rechtzeitig diagnostizieren zu können und chronisch Erkrankte nicht zu gefährden. Falls ein Kollege positiv ausfällt, erneute Teamkontrolle in einer Woche. Keine generellen Abstriche in der Allgemeinbevölkerung, sondern nur bei Risikopatienten und nur bei betreuenden Personen von Risikogruppen. Somit werden Ressourcen wo sie gebraucht werden auch gezielt eingesetzt.

Patienten die Symptome haben sollten sich, zur Diagnosebestätigung, in den Spezial Sprechstunden, Autosprechstunden bzw. Fieberambulanzen von ihrem Arzt untersuchen lassen. Eine klinische Einschätzung ist aktuell viel sensitiver, als jedes uns zur Verfügung stehende ambulante Testverfahren (Ich würde ungern jeden Patienten zu Diagnosesicherung Bronchoskopieren müssen😊)

Wenn ihr Arzt sagt, dass Sie vermutlich eine Covid Erkrankung haben, dann gelten die Quarantänemassnahmen für die ganze Familie.

Diagnostik bei Verdacht zur Risikoeinschätzung:

Blutabnahme je nach persönlichem Risiko des Patienten und Einschätzung ihres Arztes.

Folgende Parameter möchte ich dann vorschlagen: Ferritin, LDH, CRP,  hsTnT, D-Dimere, pro BNP und ggf. Nierenwerte und Leberwerte.

Messung von Sauerstoffsättigung (bei verminderten Werten entweder Thorax Ultraschall bei Möglichkeit, ggf. Einweisung in die entsprechende Klinik, Vital-Parameter Messung). Da die Grippewelle fast zu Ende ist, wird uns die klinische Eischätzung einfacher fallen. 

Aktuelle Antikörper-Testverfahren werden geprüft. Meiner Einschätzung nach frühestens nach 4 Wochen seit Symptombeginn sinnvoll. Fals die Antikörper festgestellt werden, kann dem Patienten im Impfausweis folgendes vermerkt werden: Covid 19 überstanden und ggf. noch die Höhe der Antikörper (bitte notieren für eine spätere Beurteilung, ob eine zusätzliche Impfung noch nötig ist).

Ich möchte noch einmal betonen, dass all dies nur Vorschläge aus meiner eigenen Erfahrung sind, denn abgeschlossene valide Studien stehen zum aktuellen Zeitpunkt noch aus. Für Vorschläge, Korrekturen und neue Erkenntnisse bin ich Ihnen jederzeit sehr dankbar!

Ebenfalls möchte ich mich herzlichst bei meinen Angestellten bedanken, dass sie zugestimmt haben, so offen über unsere Erfahrungen zu sprechen, um dadurch zur Aufklärung in der Bevölkerung beitragen zu können.

Bleiben Sie gesund!

 

Dr. med. Liane Wirth
und Praxisteam

Linktipps:

Rhein-Neckar Zeitung (RNZ)
Sonderseiten zur Lage in der Region Rhein-Neckar

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Online-Auftritt der Wochenzeitung DIE ZEIT (ZEIT Online)
Fragen zum Coronavirus – Das Corona-Kinderlexikon

Corona-Podcast: Alle Folgen in der Übersicht (NDR Info)
NDR Info befragt Professor Christian Drosten

Praxis ab Dienstag, den 14. April wieder geöffnet

Wie Sie sicher schon mitbekommen haben, hält sich unsere Praxis bezüglich der Minimierung der Gefahr einer Ausbreitung der Corona Virusinfektion an strengste Regeln. Alle Angestellten wurden darüber unterrichtet, mir unverzüglich jeglichen Symptombeginn bei sich selbst oder ihren nahen Angehörigen mitzuteilen. Zusätzlich wurde von mir ein wöchentliches Kontrollscreening bei allen Angestellten und mir selbst durchgeführt.

Am Donnerstag, den 26. März 2020 teilte mir eine unserer Angestellten mit, dass ihr Lebenspartner Halsschmerzen und Gliederschmerzen bekommen habe. Sie wurde daraufhin sofort nach Hause entlassen und mit ihrem Lebenspartner zu unserer Autosprechstunde einbestellt. Alle Oberflächen in unserer Praxis wurden noch am gleichen Tag vollständig desinfiziert. Auch unser Team wurde am selben Tag erneut überprüft. In dieser Autosprechstunde musste ich leider feststellen, dass der Lebenspartner unserer Angestellten eindeutige Symptome einer Corona Erkrankung aufwies. Daraufhin wurde die Angestellte durch mich bis auf weiteres freigestellt. Erst gestern Abend um 20:00 Uhr erhielten wir dann die Ergebnisse: Der Lebenspartner mit den eindeutigen Symptomen wurde negativ getestet und unsere Angestellte – sie zeigt weiterhin keinerlei Symptome – fiel leider positiv aus. Das restliche Team mit mir zusammen wurde zum Glück auch weiterhin negativ getestet.

Was bedeutet das für uns und den Praxisbetrieb?
Da wir Kontaktpersonen einer auf Corona positiv getesteten Kollegin sind, müssen wir bis Donnerstag, den 09. April 2020 eine Quarantäne einhalten. Eine Ansteckung in der Praxis kann absolut ausgeschlossen werden. Die Angestellte arbeitete an der Anmeldung und am Telefon und hatte seit Wochen keinen direkten Kontakt mehr zu unseren Patienten. Vor einer Woche wurde darüber hinaus unser komplettes Team negativ getestet. Zugang zu den Patienten mit oder ohne Symptome hatte nur ich mit einer entsprechenden Schutzausrüstung (FFP3 Atemschutzmaske, Schutzbrille, Schutzanzug und dazu außerhalb der Praxisräume). Warum der Lebenspartner, der die eindeutigen Symptome hatte, negativ ausfiel, habe ich bereits weiter unten geäußert. Niemand aus unserem Team war seit mindestens 4 Monaten verreist bzw. außerhalb Deutschlands unterwegs. Um die tatsächliche Durchseuchung feststellen zu können, werde ich bei allen negativ getesteten Patienten Blut abnehmen und zusätzlich eine Bestimmung der Antikörper veranlassen. Den Nase-Rachen Abstrich Tests können wir jedenfalls definitiv nicht mehr vertrauen.

Da ich bedingt durch die Quarantäne in den nächsten Tagen nicht in der Praxis sein kann, werde ich Ihnen nur telefonisch und beratend zur Seite stehen können. Sie können mich in dringenden Fällen unter der Telefonnummer 0176 30393636 erreichen. Überweisungen oder Rezeptwünsche sind allerdings in der Zwischenzeit nicht möglich.

Wir freuen uns, im Anschluss an unsere Quarantänezeit ab Dienstag, den 14. April 2020 wieder für Sie da sein zu dürfen.

Erste Hilfe Container und Kooperation

um alle unsere Patienten gut und sicher versorgen zu können, haben wir einen ausgelagerten ambulanten Behandlungsraum d.h. einen Erste Hilfe Container für Corona infizierte Patienten bzw. für Patienten mit Verdacht auf eine Infektion vor der Praxis organisiert. So können alle anderen Patienten ohne eine Infektion getrennt in der Praxis behandelt werden. Zusätzlich haben wir in unserer Praxis ein Wartezimmer zum Behandlungsraum umstrukturiert, der ausschließlich für immunsupprimierte Patienten benutzt wird.

Der Container steht allen Ärzten zur Verfügung, die eine komplette räumliche Trennung in Ihrer Praxis nicht gewährleisten können. Durch die Kooperation mit den Wiesenbachern Hausärzten Dr.med. Müller-Kölemen, Dr. med. Streck und Dr. med. Bajanova-Both werden unsere Coronaerkrankten Patienten, sowie Patienten aus Wiesenbach in Form eines Rotationsdienstsystems gemeinsam versorgt. Ein zweiter Standort ist zusätzlich in Wiesenbach geplant.

Wir möchten uns herzlich bei unserem Bürgermeister Holger Karl für die versprochene finanzielle Unterstützung dieses Projekts bedanken.

Hinter den Schlagzeilen „52.547 Infizierte in Deutschland“ (Stand von 29.03.20, RKI) stehen in ca. 2 Wochen 52.547 Menschen, die immun gegen das Coronavirus sind – das heißt diese Menschen können sich selbst und auch andere nicht mehr anstecken!

Wir möchten daher alle noch um ein wenig Geduld während der Quarantäne Zeit bitten. Gleichzeitig möchten wir diejenigen Patienten ermutigen, die akute Beschwerden haben, sich zu melden und behandeln zu lassen. Das Risiko eine Infektion in einer Arztpraxis zu bekommen, ist nach so vielen zusätzlichen Maßnahmen von allen Hausärzten auf ein absolutes Minimum reduziert worden.

Erklärung „falsch“ negativer Tests

Folgende Annahmen und meine aktuellen Erfahrungswerte mit der Coronavirus Infektion möchte ich mit Ihnen zur Erklärung „falsch“ negativer Tests teilen:

Mir ist in den letzten Tagen aufgefallen, dass die direkten Angehörigen (Ehemann, Ehefrau und Kinder, oder auch sehr enge Kontaktpersonen) von positiv getesteten Coronavirus Patienten, die eine milde Symptomatik der Coronavirus Infektion oder eine bereits abgeklungene Symptomatik aufweisen, in einer sogenannten Nase-Rachen Abstrich Testung negativ ausfallen.

Nach Rücksprache mit einem Virologen des uns betreuenden Labors ergeben sich dafür folgende Erklärungsmöglichkeiten:

  1. Der Nasen-Rachen Abstrich wurde falsch entnommen, da sehr viele Fehlerquellen vorliegen können. Der Abstrich muss noch hinter dem Gaumensegel im hintersten Rachenraum kräftig abgerieben werden. Das aber tolerieren viele Patienten nicht, so dass man den Infektionsherd leider nicht erwischen kann.
  2. Das Virus wandert im Verlauf der Erkrankung Richtung Lunge weiter, so dass man es nur durch einen tiefen Trachealabstrich erreichen kann.
  3. Der Patient ist in einem solchen Fall bei einem normalen Nase-Rachen Abstrich bereits negativ. Die Ansteckungsfähigkeit besteht jedoch weiterhin durch seine Ausscheidungen, da das Virus seit Symptombeginn noch etwa 14 Tage im Körper vorhanden sein kann.

Zusammengefasst haben wir folgendes Problem

Falls sich jemand mit einer Corona Virusinfektion ansteckt, dauert es im Schnitt noch ca. 5-6 Tage, bis die Erkrankung sich richtig zeigt. Es kann jedoch auch bis zu 14 Tage dauern, bis die ersten Symptome auftreten. Wenn die Symptome dann da sind, war der Patient bereits 2-3 Tage vorher ansteckungsfähig.

Ein Patient kann nur sicher diagnostiziert werden, wenn er die richtigen Symptome zeigt und der Test richtig durchgeführt wurde. Bereits beim Abklingen der Symptome kann der Test negativ ausfallen, doch der Patient kann jetzt noch weiterhin andere Menschen durch seine Ausscheidungen anstecken.

Somit haben wir nur ein kurzes diagnostisches Fenster, in dem wir die Patienten mit einer Corona Virusinfektion durch einen Abstrich sicher diagnostizieren können, aber einen sehr langen Zeitraum, in welchem die Patienten ihre Mitmenschen anstecken können.

Lösungsvorschlag

Alle Mitbürger mit nur milden Erkältungssymptomen halten bitte eine strikte Quarantäne für 14 Tage ein, da eine genaue Unterscheidung/Bestimmung auch mit Testung nicht immer sicher möglich ist.

Gehen Sie im Zweifel immer davon aus, dass Sie eine Corona Virusinfektion in sich tragen – sich diese aber nur mit milden Symptomen zeigt. Zum Schutz Ihrer Mitbürger – und auch aus Solidarität – halten Sie sich bitte trotzdem an eine Quarantäne.

Alle gefährdeten Bürger sollten diese vierzehntägige Quarantäne zu ihrem eigenen Schutz so lange durchhalten, bis die derzeitige Infektionswelle abgeklungen ist.

Einschränkungen im Praxisbetrieb

Wie Sie sicher bereits mitbekommen haben, gibt es bei uns seit etwa drei Wochen erhebliche Einschränkungen, um der weiteren Ausbreitung der Corona Virusinfektion entgegen zu wirken.

Es gibt bisher keine Infektionen in unserem Praxisteam und wir tun eine Menge, damit das auch so bleibt.

  • Wir bitten Sie vor dem Betreten der Praxis Hinweisschilder zu beachten.
  • Wir bitten Sie mit Infektanzeichen die Praxis nicht zu betreten.

Nur nach telefonischer Anmeldung können Sie vor der Praxistür im Auto und mit entsprechenden Schutzmaßnahmen untersucht werden, ggf. werden dann Abstriche zu dem Ausschluss einer Corona Virusinfektion bekommen. So kann eine sichere Trennung der Infektpatienten von den anderen Patienten gewährleistet werden.

Wir wollen Ihnen und ihren Angehörigen die höchstmögliche Sicherheit bieten.

Termine:
Alle Termine die verschiebbar sind, haben wir bereits entsprechend umgeplant. Dadurch kann gewährleistet werden, dass im Wartezimmer der Mindestabstand von ca. 1,5 m gewährleistet wird, oder dass die geplanten Termine sofort in die Behandlungszimmer geführt werden können.

Vereinbarte, dringende Termine können Sie also aus den genannten Gründen ohne Bedenken wahrnehmen. Bisher haben wir keinen Coronafall in unserem Praxisteam und zu Ihrer Sicherheit werden von allen Praxismitarbeitern auch weiterhin regelmäßige Abstriche durchgeführt.

Wir verstehen Ihre Verunsicherung und unser Team versucht alles, um Ihre Fragen schnell und kompetent zu beantworten.

Gerne können Sie über die Rufnummer 06223 5130 auch telefonische Termine mit mir persönlich vereinbaren.

Allgemeine Informationen zu unserer lokalen Lage in Bammental

Die Infektionskette – also das Risiko sich zu infizieren, da man in China oder in Italien war – ist längst durchbrochen! Es können nicht so viele Covid Patienten diagnostiziert werden, da wir nicht genügend Teststreifen zur Verfügung haben. Bitte gehen Sie von einem hohen Durchsäuchungsgrad aus!

Die Patientin bzw. der Patient, der bei uns positiv getestet wurde, war nicht im Ausland und auch seine Umgebung war nicht im Ausland. Das Tragische dabei ist, dass diese Person sowohl von Ärzten, als auch vom Gesundheitsamt wegen eines fehlenden Auslandsaufenthaltes für die Testung abgelehnt wurde. Die Person hat eine Familie mit Kindern, die auch eine Schule besuchen bzw. besucht haben. Auch die Arbeit im medizinischen Sektor macht die Situation nicht einfach. Seit unserer Testung in der Autosprechstunde (mit entsprechenden Schutzmaßnahmen) hält die ganze Familie konsequent und sehr vorbildlich die Quarantäne ein.

Es gibt mehrere Familien, deren Kinder die gleiche Schule besucht haben und bereits definitive Corona Infektionssymptomatiken aufweisen. Wir empfehlen daher allen die Einhaltung von strikten Quarantänemaßnahmen.

Meine Bitten haben nur einen einzigen Grund: Wenn Sie die Quarantäne einhalten, dann brauchen Sie sich vor einer Coronavirus Infektion nicht zu fürchten. Wir können diese Erkrankung nur dann gut überstehen, wenn jeder Einzelne von Ihnen sich streng an die Quarantäneregeln hält!

Was Sie konkret gegen eine Coronavirus Infektion machen können

Wir können eine Virusinfektion nur mit der Stärke unseres eigenen Immunsystems bekämpfen. Als in meine Praxis im Jahr 2018 enorm viele ungewöhnlich schwer erkrankte Patienten mit einer Grippevirus Infektion kamen, habe ich angefangen, den Vitamin D Spiegel dieser schwer Betroffenen zu messen. Alle diese Patienten hatten extrem niedrige Vitamin D Spiegel. Dann habe ich bei vielen Patienten, die über 70 Jahre alt waren, die Vitamin D Spiegel gemessen. Bei denjenigen, welche kein Vitamin D eingenommen hatten, habe ich extremst niedrige Werte feststellen müssen.

Es gibt im Netz viele Spekulationen und Falschnachrichten, aber aus meiner eigenen Erfahrung und derzeit noch nicht veröffentlichen Datenauswertungen empfehle ich aktuell für alle älteren Patienten, Vitamin D einzunehmen. Nur die Patienten, die bekannt erhöhte Kalzium Blutspiegelwerte haben, sollten davon Abstand nehmen und auch Patienten mit bekannten Nierensteinen sollten Vitamin D nur mit Vorsicht substituieren.

Weitere Substanzen, welche nachweislich Ihr Immunsystem stärken, sind Vitamin C, Zink, Vitamin E und Selen. Die genauere Dosierung kann ich Ihnen nicht pauschal empfehlen, denn diese hängt individuell vom Einzelfall und dem jeweiligen Risiko ab. Eine Substitution von Nahrungsergänzungsmitteln kann allerdings keine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ersetzen.

Unsere Praxisregelungen

Kommen Sie bitte nur in Begleitung, wenn es sich nicht anders einrichten lässt. Es ist dringend notwendig, die Zahl der zwischenmenschlichen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Es darf nur die zu behandelnde Person die Praxis betreten. Ausnahmen sind Kinder mit nur einem Elternteil, ohne Geschwisterkinder. Um hochbetagte unselbstständige Personen kümmert sich unser Team.

Handdesinfektion
Gleich nach dem Betreten unsere Praxis finden Sie neben der Eingangstür einen Desinfektionsmittelspender vor, an dem Sie sich bitte zu Beginn und auch nach Ihrem Aufenthalt die Hände desinfizieren müssen. Patienten, die dies verweigern, werden wir bitten, die Praxis wieder zu verlassen.

Gesundheitskarte
Die Gesundheitskarte werden wir nach Möglichkeit nicht mehr in die Hand nehmen. Zum Einlesen der Gesundheitskarte werden wir Sie bitten, die Karte selbst in das Lesegerät einzustecken.

Kurzwartezone
Als gut organisierte Praxis wird es bei uns keine langen Wartenzeiten oder ein überfülltes Wartezimmer geben.
Wir bestellen die Patienten so, dass sich max. 2-3 anwesende Personen in dem Wartezimmer aufhalten, die angemessen Abstand zueinander einhalten können.

Wartezonenlektüre
Unsere Patienten schätzen das reichhaltige Angebot an verschiedenen Zeitschriften und Magazinen. Aufgrund der aktuellen Situation haben wir beschlossen vorübergehend unsere Lektüre aus dem Wartezimmer zu entfernen.

Lächeln – statt Hände schütteln
Es gehört zum gepflegten Umgang in unserer Praxis, dass wir unsere Patienten mit einem Handschlag begrüßen und verabschieden. Das soll auch in Zukunft so bleiben, doch nicht in diesen Zeiten.